FSG vergrößert das Polster
20.12.2016

Kategorie: Damen I  -  Geschrieben von: Südhessen Morgen

FSG vergrößert das Polster

Sie machten es wieder einmal spannend, die Handballerinnen der FSG Biblis/Gernsheim. Im Heimspiel gegen die ESG Crumstadt/Goddelau durchlebte ihr Trainer Sascha Köhl eine Partie mit Höhen und Tiefen und einem Einbruch in den letzten Minute, der fast den Sieg gekostet hätte. "Aber es hat ja noch gereicht", atmete Köhl kräftig durch. Durch den 23:20 (13:10)-Erfolg gegen die bisher punktgleichen Ried-Nachbarn verbesserte sich Biblis/Gernsheim auf Rang acht und beschließt das Handball-Jahr in der Bezirksoberliga "voll und ganz im Soll", wie der Trainer betont. "Natürlich hätten wir gerne noch den einen oder anderen Punkt mehr geholt, aber unser Saisonziel ist der Klassenerhalt und dahingehend sieht es gut aus." Tatsächlich ist der Vorsprung auf Schlusslicht Gersprenztal auf sieben Zähler angewachsen, das Polster auf den wohl einzigen Abstiegsplatz als komfortabel zu bezeichnen.

"Höhen und Tiefen" gezeigt

"Woran wir auf alle Fälle arbeiten müssen, dass ist die Konstanz während eines Spiels", meinte Köhl nach der Parte. Zwar lief es in den ersten 20 Minuten noch nicht so richtig rund für die FSG und Crumstadt legte beim 3:2 und 7:7 auch mal vor, aber meist waren die Gastgeberinnen in der Gernsheimer Gymnasium-Halle doch tonangebend. Als dann vom 9:9 mit einem 4:0-Lauf zum 13:9 kurz vor dem Seitenwechsel erhöht wurde, hofften die Anhänger der Bibliserinnen, dass ihr Team dadurch Sicherheit für die zweite Hälfte bekommen würde.

Direkt nach dem Wiederanpfiff kam Crumstadt wieder auf einen Treffer heran (12:13), doch Biblis konterte zum 16:13 und schien beim 20:16 auf der Siegerstraße. "Leider haben wir uns dann ein paar Fehler erlaubt", musste Köhl mit ansehen, wie der Vier-Tore-Vorsprung schmolz. Über 18:20 kamen die Gäste bis auf 20:21 heran, die Partie schien tatsächlich noch zu kippen.

Köhl wollte sich gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn die ESG noch den Ausgleich markiert hätte. So aber wehrte Biblis den nächsten Cumstädter Angriff ab, erzielte selbst das 22:20, was wieder einiges an Hektik aus der Partie nahm, und kurz vor dem Abpfiff setzte das 23:20 den Schlusspunkt unter eine nicht unbedingt hochklassige, aber dafür spannende und umkämpfte Partie. "Ich denke, wir haben verdient gewonnen", bilanzierte Köhl im Anschluss. "Wir hatten den Gegner über 55 Minuten eigentlich im Griff, auch wenn wir Höhen und Tiefen an den Tag legten."

FSG-Tore: Liboria Romano (5), Miriam Weil, Denise Neumann (je 4), Sandra Schnellbach (3/2), Lisa Götz, Saskia Laudenbach, Jennifer Müller (je 2), Kirsten Bailey (1).

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